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Aktuelles

Konzeptstudie zum Wiederaufbau Thermalfreibad vorgestellt

Ratsbeschluss stellt Weichen fürs Thermalfreibad in Bad Bodendorf

Das Thermalfreibad in Bad Bodendorf, das von der Flut im Juli 2021 zerstört wurde, hat eine zentrale Bedeutung für Sinziger Bürger und den Tourismus. Deshalb soll es auch wiederaufgebaut werden. Unklar ist aber weiterhin, wie teuer das Vorhaben wird und wie viel Geld die Stadt selbst in die Hand nehmen muss. Trotzdem soll das Projekt zügig umgesetzt werden.

Nach langen Monaten der Planungen wurde nun in der Sitzung des Sinziger Stadtrats am Donnerstag, 20. Juli 2023, eine Konzeptstudie präsentiert. Die Studie war ursprünglich bereits für Dezember 2022 dem Rat angekündigt worden. Bereits im Vorfeld wurde seitens der Verwaltung und den beteiligten Experten festgestellt, dass aufgrund der Schäden eine Sanierung wirtschaftlich nicht in Betracht kommt und ein Neubau des Thermalbads angestrebt wird.

Im Juni erfolgte eine Präsentation der Konzeptstudie für die Arbeitsgruppe Thermalbad. Die AG Thermalfreibad hatte – ohne rechtliche Verbindlichkeit – dem Stadtrat einstimmig die Annahme der Konzeptstudie empfohlen. FWG-Fraktionschef Reiner Friedsam sah in der Konzept- eher eine Machbarkeitsstudie. Für den Wiederaufbau sei zu beachten, was zukunftsorientiert sei und weitere Maßnahmen aufnehmen, entweder im Rahmen des Wiederaufbaus oder als getrennt finanziertes Vorhaben, so Friedsam. Als Beispiel nannte er die vorgesehene Cafeteria und erinnerte daran, dass es in Bad Bodendorf aktuell nicht mehr möglich sei, sich „auf ein Bier“ zu treffen. „Bei solch strategisch wichtigen Projekten muss die Verwaltung den Rat früher informieren“, kritisierte er. Dem hielt Geron entgegen, dass die Studie gemeinsam mit Ratsmitgliedern und der jedoch vom Bürgermeister vertraulich eingestuften Konzeptstudie entwickelt worden sei und zusätzliche Dinge noch eingebaut werden könnten.

Für das, bereits mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD Nord) abgestimmte, Konzept wurden sämtliche hochwasserrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die festgesetzte HQ100neu-Linie, berücksichtigt erklärte der Bürgermeister. Unklar sei derzeit noch die Förderhöhe, mit der die Stadt Sinzig rechnen kann so Andreas Geron. Derzeit rechnet die Verwaltung mit Kosten in Höhe von ca. 8 Mio. Euro Brutto. Dabei werde davon ausgegangen, dass eine 100prozentige Förderung über den Wiederaufbaufonds leider nicht gesichert sei, sodass auch von einer nur 80%Förderung über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz ausgegangen werden müsse. Hintergrund ist, dass nach EU-Beihilferecht die Stadt Sinzig als Unternehmerin im unionsrechtlichen Sinne eingestuft werden könnte. Daher könne zum jetzigen Zeitpunkt ein möglicher städtischer Eigenanteil an der Maßnahme nicht abschließend benannt werden.

Die Annahme dieser Konzeptstudie durch den Stadtrat war zwingend erforderlich, damit auf dieser Grundlage nun den Förderantrag gestellt werden könne, um eine verbindliche Antwort des Fördermittelgebers zu erhalten.

Parallel gilt es jetzt einen einen neuen Betreiber zu finden, der in die weitere Planung einbezogen werden soll. Die Verwaltung hoffe, mit Hilfe des nun vorliegenden zukunftsfähigen Konzeptes und einer soliden Finanzierungsplanung einen neuen Pächter gewinnen zu können.