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Meldung

Sinziger und Remagener haben entschieden: Freie Wähler stellen die meisten Ortsvorsteher

Sinzig/Remagen. Die Wahl zu den Ortsvorstehern in Sinzig und Remagen zeigt einen deutlichen Trend zu den freien Wählervereinigungen: Nur vier von den zwölf Kandidaten gehören den klassischen Volksparteien CDU und SPD an. Acht Ortsvorsteher gehören der Freien Wählergruppe (FWG) in Sinzig oder der Freien Bürgerliste (FBL) in Remagen an.

Eine sehr hohe Zustimmung erhält Gunter Windheuser (FWG), alter und neuer Ortsvorsteher der Kernstadt Sinzig. Insgesamt votierten 79,8 Prozent der Wähler für ihn bei einer Wahlbeteiligung von 57,2 Prozent. „Ich freue mich sehr. Knapp 80 Prozent ist ein Superergebnis für die Kernstadt“, sagt Windheuser. „Das empfinde ich als hohe Wertschätzung. Ich bin wirklich sehr zufrieden“, ergänzt er und verspricht eine Fortführung seiner Arbeit für die kommenden fünf Jahre.

Ein Traumergebnis von 88,5 Prozent hat ebenfalls Alexander Albrecht (FWG), alter und neuer Ortsvorsteher von Bad Bodendorf, erzielt. „Ich bin absolut zufrieden und freue mich, dass unsere Arbeit in den vergangenen zehn Jahren anerkannt worden ist“, sagt er. Das Ergebnis mache ihn schon stolz. Jetzt freut er sich auf die nächsten fünf Jahre, in denen er gemeinsam mit dem Ortsbeirat und den Bad Bodendorfern Projekte abarbeiten will.
Die Wahlbeteiligung in Bad Bodendorf lag bei 60 Prozent.

In Franken gibt es einen neuen Ortsvorsteher. Hans-Jürgen Koffer (FWG) konnte sich mit 53,2 Prozent gegen Helga Schmitt-Federkeil durchsetzen, die das Amt seit 2009 innehatte. „Ich kann das noch gar nicht fassen. Schließlich hatte ich eine starke Gegenkandidatin“, ist der Politikneuling sehr glücklich. „Ich bin sehr sehr stolz, Franken vertreten zu dürfen“, meint er.
Die Wahlbeteiligung in Franken lag bei 65,4 Prozent.

Auch in Westum kann der FWG Kandidat Mario Wettlaufer einen Sieg gegen seinen Kontrahenten Markus Jolas (CDU) einfahren. Er erhält 55,2 Prozent „Das hätte ich nicht erwartet, denn ich bin als relativ Unbekannter an den Start gegangen. Das war es nicht anzunehmen, dass das ad hoc funktioniert. Umso glücklicher bin ich, dass es geklappt hat“, sagt Wettlaufer.
In Westum lag die Wahlbeteiligung bei 65,8 Prozent.

Riesenfreude auch bei Karl Heinz Arzdorf (CDU): Der Ortsvorsteher von Koisdorf, der erneut kandidiert hat, ist mit 79,5 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. „Ich freue mich sehr. Das ist absolut super“, sagt der alte und neue Koisdorfer Ortsvorsteher, der sein Ergebnis von knapp 80 Prozent gegenüber 2014 sogar noch steigern kann.
Die Wahlbeteiligung in Koisdorf lag bei 67 Prozent.

Wiedergewählt worden zum Ortsvorsteher ist auch Volker Holy (CDU) in Löhndorf. Er erhält bei einer Wahlbeteiligung von 70,3 Prozent 82,8 Prozent. Holy hatte der RZ bereits am Freitag mitgeteilt, dass er für eine Stellungnahme am Wahlsonntag nicht zur Verfügung stehen würde.

Quelle: RZ-Online (Auszug 27.05.2019)
Redakteurin Silke Müller

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