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Meldung

Ausschuss befasst sich mit der Umgestaltung des Ahrufers

Wie lässt sich am Ahrufer in Sinzig mehr Aufenthaltsqualität erreichen? Zu einem der von Bürgermeister Geron vor kurzem vorstellten „22 Projekte für Sinzig bis 2022“,  gab es im Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung einen aufschlußreichen Ortstermin an der Ahr.
„Der vergangene Sommer hat gezeigt, wie sehr wir die Bäume brauchen“ brachte es Garten- und Landschaftsgestalter Peter Berg aus Westum gleich auf den Punkt. In seinen weiteren Ausführungen zeigte er auf, wie mit dem Ufer und der dortigen Pflanzenwelt zukünftig umgegangen werden kann. Bereits die abschnittsweise Entfernung invasiver Pflanzen entlang dem Ahrufer und das Freilegen der Sichtachse zur Ahr lädt gleich zum Verweilen ein.

Mehr Sitzmöglichkeiten auf Bänken und neu zu platzierenden Sitzsteinen

Ziel ist es, insbesondere das sich hier zunehmend verbreitende Springkraut zurückzuschneiden, um den Bäumen und den heimischen Pflanzen in ihrer zurzeit eher eingeschränkten Vielfalt mehr Freiraum zu schaffen. Zum anderen soll durch Sichtachsen auf die Ahr und das gegenüberliegende Ufer, sowie durch mehr Sitzmöglichkeiten auf Bänken und neu zu platzierenden Sitzsteinen, dass Gelände für die Einwohner, Radfahrer und Wanderer attraktiver gestaltet werden. Die beim Ortstermin besichtigte Stelle am Ahrradweg liegt direkt an der Zufahrt über den Parktplatz an der Hohenstaufenstraße. Um den Uferbereich wieder natürlich gestalten zu können, sind jetzt zunächst Gespräche mit der SGD Nord notwendig, wie Bürgermeister Geron auf Nachfrage von Friedhelm Münch bestätigte. Zur Bekämpfung der invasiven Pflanzen sollten die entsprechenden Areale auch weiter entlang des Ufers Richtung Bad Bodendorf – künftig zweimal im Jahr gemäht werden.

Bereits jetzt zeigt sich, dass der durch Mähen geöffnete Bereich besser angenommen wird. Selbst so manchem Ausschussmitglied war gar nicht bewusst, dass an der besichtigten Stelle eine Bank steht. Auch die alten Bäume, die nun mehr Raum haben, kommen so viel mehr zur Geltung. „Man sieht, wie schön Pflanzen sich entfalten, wenn man sie frei wachsen lässt“, so Peter Berg zum Abschluss.

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